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OV BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN: Mehrzweckhalle Sayn

Leider war im Etat-Entwurf 2020 der Stadtverwaltung keine Geldsumme für die direkte Sanierung oder einen Ersatzneubau der Mehrzweckhalle vorgesehen. SPD, WUM und GRÜNE waren besorgt, dass auch in diesem Jahr wieder keine Sanierung der Halle stattfindet. Sie haben sich daher vehement in der Etat-Sitzung dafür eingesetzt, dass zumindest 100.000 € für die Sanierung noch in diesem Jahr eingeplant werden.

Die Halle ist ein Ort zahlreicher Vereine des Sports und des Karnevals. Sehr günstig im Ortszentrum gelegen, ein Treffpunkt für wöchentlich fast 200 Bürger, jung und alt.

Die jahrelange Vernachlässigung ist leider deutlich sichtbar u.a. durch größere Risse auf der Rückseite. Als Folge wurde die Halle wegen akuter Einsturzgefahr im September letzten Jahres gesperrt.

Die Sayner Bürgerinnen und Bürger, vorneweg der Förderkreis Mehrzweckhalle Sayn, sind in Sorge, dass ein möglicher Komplett-Neubau wahrscheinlich erst in etlichen Jahren zu erwarten ist. Dazu der OV-Vorsitzende Ulrich Starke: „Als letztes Jahr in Bendorf ein Bus in ein Wohnzimmer fuhr, wurden zur Verhinderung des Gebäudeeinsturzes direkt Balken zur Deckenabstützung eingebracht. Wir verstehen nicht, dass man bezüglich der Mehrzweckhalle in Sayn das Risiko eines Totaleinsturzes in Kauf nimmt. Ehe die jetzige Halle zusammenbricht muss eine zügige Sanierung doch oberste Priorität haben, um den Sayner Vereinen bis zu einem Neubau zumindest ein erträgliches Provisorium zur Verfügung zu stellen.“

Bisher waren im Etat für die Mehrzweckhalle Sayn nur 60.000 € für die Entschlammung und Untersuchung eines Abwasserkanals der Sayner Hütte vorgesehen. Dieser 400 Meter lange Kanal verläuft unterirdisch, seitlich der Mehrzweckhalle. Starke: „Wir denken, dass die Entschlammung dieses Kanales keine besondere Priorität hat.“

Die Mehrzweckhalle in Sayn ist jetzt seit ca. fünf Monaten gesperrt. Es fanden in dieser Zeit leider keinerlei Sanierungen statt. Es ist erfreulich zu lesen, dass sich nun auch die Bendorfer CDU für eine Sanierung einsetzen will.

DIE MEHRZWECKHALLE IN SAYN SOLL DEN VEREINEN WEITERHIN ZUR 541646

Bendorfer Grüne schauen auf ein erfolgreiches Jahr

Grüne haben gewählt 1

In ihrer für dieses Jahr letzten Versammlung diskutierten die Bendorfer Grünen die politische Arbeit des vergangenen Jahres. Der Vorsitzende Ulrich Starke konnte zu dieser Sitzung die neu gewählte Kreissprecherin Sabine Granzow aus Mülheim-Kärlich sowie den Kreissprecher Martin Schmidt aus Mayen begrüßen. 

Rege wurde die Arbeit der nach einem erfolgreichen Wahlkampf sechsköpfigen grünen Ratsfraktion diskutiert. Auch die Arbeit in den diversen Ausschüssen wurde beleuchtet und von den beiden Kreissprechern mit Anregungen versehen. Neben der Mitarbeit an den bereits laufenden Projekten der Stadt Bendorf setzte sich die grüne Ratsfraktion vor allem für Maßnahmen ein, die dazu beitragen sollen, die Pariser Klimaziele zu erreichen. So beschloss der Bendorfer Stadtrat in seiner Sitzung vom 29.10.2019 auf Antrag der Grünen einstimmig, die Eindämmung der Klimakrise als Aufgabe von höchster Priorität zu behandeln. Schon zu Beginn des Jahres hatten die Grünen ein Radwegekonzept für Bendorf beantragt das inzwischen seitens der Verwaltung auch beauftragt wurde. Als Erleichterung für den Fahrradverkehr in Bendorf wurde in einigen Einbahnstraßen der Radverkehr in Gegenrichtung erlaubt. Für den Kindergarten-Anbau in Stromberg beantragten die Grünen eine Solaranlage – allerdings müssen an dieser Stelle noch Widerstände aus den anderen Fraktionen überwunden werden. Auch die private Beteiligung von Bürgern an dringend nötigen Aufforstungsmaßnahmen des stark geschädigten Bendorfer Waldes wurden auf Antrag der Grünen vom Rat beschlossen („Hochzeitswald“). 

Für die Bendorfer Grünen kann die Abwendung der schlimmsten Folgen der Klimakatastrophe nur gelingen, wenn alle Akteure ihre Verantwortung wahrnehmen. Dies bedeutet, dass sowohl die europäische Ebene wie die einzelnen Staaten, die Bundesländer, Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen umgehend wirksame Maßnahmen zugunsten der Umwelt ergreifen.

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Bendorf bekämpft Klimanotstand

Stadtrat beschließt Maßnahmenkatalog zur Eindämmung der Klimakrise

Rathaus I Bendorf 1


Auf Initiative der Grünen Fraktion hat der Bendorfer Stadtrat einen gemeinsamen Beschluss aller Fraktionen gefasst, um vor Ort den eigenen Beitrag zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5° Celsius zu leisten. In diesem Beschluss erkennt der Stadtrat an, dass die bisherigen Planungen und Maßnahmen nicht ausreichen und dass die Eindämmung der Klimakrise eine Aufgabe von höchster Priorität sein muss. 

Die Stadt verpflichtet sich, auf der Basis des bereits 2016 vom Kreis beschlossenen Klimakonzeptes eine eigene Klimastrategie zu erarbeiten. Zum Beispiel sollen in den Liegenschaften der Stadt mehr erneuerbare Energien eingesetzt und der städtische Fuhrpark nach und nach mit nicht-fossilen Antrieben ausgerüstet werden. Die Stärkung des öffentlichen Verkehrs, der Elektromobilität und Verbesserungen für den Rad- und Fußgängerverkehr sind weitere Punkte des Beschlusses. 

Elke Sodemann-Müller, Ratsmitglied der Grünen im Bendorfer Stadtrat,  zeigt sich mit dem gefundenen Kompromiss zufrieden: „Dieser Beschluss bietet eine gute Grundlage, um nun an vielen verschiedenen Stellen und auf allen städtischen Ebenen den Klimaschutz voranzutreiben.“

Feuerwehrpark in Bendorf-Mülhofen im Dornröschenschlaf

Park Mülhofen

Wie Bendorf den Stadtpark und Sayn den Schlosspark besitzt Mülhofen auch eine grüne Naturoase, nämlich den ziemlich vergessen wirkenden FeuerwehrparkDabei bietet dieser Park viel mehr als nur grünen Rasen und Bäume. Als dieser Park vor mehr als dreißig Jahren eingerichtet wurde, besaßen die damaligen Erbauer außerordentliche Phantasie und handwerklichem Können. 

Vertreter von den GRÜNEN, der SPD und der WUM trafen sich jetzt zur Besichtigung dieses Kleinods.

Neben dem hölzernen Feuerwehr-Bungalow waren ein großes Wasserrad, ein großes Grillgewölbe, Brücken, Natursteinmauern, Steintreppen , Steinkunstwerke und viele Wanderwege noch erkennbar. Aber eben nur noch gerade so erkennbar. Außer dem frisch gemähten Rasen ist vieles überwuchert und damit nicht mehr wie in anderen Parks zu durchwandern.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass auch dieser Bendorfer Park mindestens einmal jährlich von der Verwaltung von Hecken und Büschen so zu befreien ist, dass eine erholsame Nutzung der Wege wieder möglich ist. Im Sinne der damaligen Freizeithandwerker wäre es darüber hinaus super, wenn für die Erhaltung deren handwerklicher Kunstwerke sich auch heute wieder Freunde finden würden.

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