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Damit "Petry Heil!" Anglergruss bleibt

Demo

Weitaus mehr Menschen als erwartet demonstrieren am Samstag Vormittag trotz
klirrender Kälte für Vielfalt, Toleranz und europäischen Zusammenhalt.

Koblenz/ Bendorf. Bereits im frühen Morgengrauen war der Bendorfer Uli Lyding mit seinem Team auf dem Bahnhofsvorplatz, um die Bühne für die Veranstaltung "Koblenz bleibt bunt!" aufzubauen. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass diese Bühne Sammelpunkt für mehr als 5000 Menschen darstellte. Das Bendorfer Duo Becker & Becker stimmten die Ankommenden musikalisch ein.

Ein bemerkenswert breites Bündnis von Sozialdemokraten, Grünen, Gewerkschaftern bis hin zu den Linken, sowie auch viele Einzelpersonen und Beschäftigte aus Verwaltung, Kunst und Kultur unterstützten den DGB Region Mittelrhein bei dieser Veranstaltung, darunter auch viele Bendorferinnen und Bendorfer. Zu diesem Zeittpunkt gingen alle davon aus, dass die Erwartung des Veranstalters von 3000 Personen erfüllt ist. Die Einsatzleitung der Polizei twitterte am Nachmittag und korrigierte die Teilnehmerzahl auf 5000. Ebenfalls meldete sie, dass es zu keinerlei Störungen im Ablauf der Demonstration gekommen ist.

Anlass der Demonstration war ein Kongress der Rechtspopulisten im Europäischen Parlament. Gegen dieses rechtspopulistische bis national-faschistisch orientierte Sammelsurium riefen Simone Peter, Malu Dreyer, OB Dr. Joachim Hofmann-Göttig und DGB-Landeschef Dietmar Muscheid gemeinsam mit der aus Österreich stammenden EU-Vizepräsidentin Ulrike Lunacek und dem luxemburgischen Außenminister Jean Asselborn zu einer kompromißlosen Verteidung der europäischen Einigung und für eine Politik der Toleranz und Vielfalt auf.

Die Mittelrheiner haben ein klares, deutliches und unüberhörbares Zeichen gesetzt.

Weiter so!

 

Grüne Demo

 

Neue Energie

Wir haben eine ethische Verpflichtung, Energie so effizient einzusetzen wie nur irgend möglich und den Restenergiebedarf mit heimischen regenerativen Energieträgern zu decken.

Unsere Aufgaben:
• Realisierung des Energie-Einspar-Potenzials;
• Steigerung der Energie-Effizienz;
• Förderung des Einsatzes Erneuerbarer Energieträger und
• Nutzung heimischer Ressourcen

Bendorf stellt sich diesen Aufgaben, weil die Energieversorgung ein klassischer Bestandteil der Daseinsvorsorge ist. Immer mehr Kommunen entdecken, dass sie hier im Laufe der Geschichte zu viele Kompetenzen und Gestaltungsmöglichkeiten aus der Hand gegeben haben.

Durch eigene energiepolitische Zielsetzungen kann eine Gemeinde eine nachhaltige, umweltschonende und bezahlbare Energieversorgung für ihre Bürger sicherstellen. Dies sehen wir für Bendorf nicht im Bereich der Windkraft, weil hier die Voraussetzungen nicht gegeben sind! Nutzen lässt sich aber beispielsweise die Wasserkraft an der Sayn. Dort strömt das Wasser ungenutzt durch den Oberkanal.

Ziel eines Energienutzungsplans ist ein ganzheitliches Energiekonzept, das Bendorf unabhängig vom Import fossiler Energieträger werden lässt und die eigenständige Versorgung durch erneuerbare Energie sicherstellt. Die Umsetzung der Maßnahmen bringt durch Investitionen, Erlöse und Gewerbesteuereinnahmen einen beträchtlichen Impuls für die regionale Wertschöpfung. Gerade für eine finanzschwache Gemeinde entstehen so ungeahnte Chancen.

Zur Umsetzung fordern wir:
•    den Ausbau der regenerativen Stromerzeugung mit eigenen Anlagen,
•    Abwärmenutzung von (bestehenden) Blockheizkraftwerken;
•    Realisierung von Nahwärmenetzen,
•    kommunales Energiemanagement,
•    energetische Gebäudesanierung und
•    Erhöhung der Energieeffizienz in Unternehmen.

Langfristig streben wir die Überprüfung der Konzessionsverträge, den Rückkauf der Netze und die Gründung regionaler Stadt- oder Gemeindewerke an.

Wir begrüßen ausdrücklich die Gründung von Bürger-Energiegenossenschaften und unterstützen die „Neue Energie Bendorf eG“.

 

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