Aktuelles

Bendorfer Grüne legen historischen Weg in Sayn wieder frei


Anlässlich des diesjährigen „Dreck weg"-Tages“ setzten die Bendorfer GRÜNEN zwei Projekte um.

Jahrzehntelang pflegten die Schüler und Lehrer der Don-Bosco-Schule den alten Zugang vom Heinzenweg hin zum Meisenhofweg entlang des Sayner Judenfriedhofes. Seit der Schließung des Schulinternates vor achtzehn Jahren kümmerte sich niemand mehr um diesen historischen Weg. Er wucherte zu.

Die Bendorfer GRÜNEN nahmen sich nun über mehrere Tage dem steilen „Zickzackweg“ an und erneuerten zum Abschluss eine ca. 50 Jahre alte Bank und reinigten vermüllte Grundstücke entlang des Meisenhofweges.

Bank 1

Ulrich Starke, Ferhat Yalcinkaya, Susanne Guth, Maria Starke und Thomas Beckgerd (v.l.n.r.) vor der restaurierten Bank

Bendorf gedenkt den Opfern des Terrors

Diesen Aufruf des Beirates für Migration und Integration der Stadt Bendorf unterstützen wir gerne. Hier der Aufruf im Wortlaut:

Unter dem Motto „alle anders – alle gleich“ ruft der Beirat für Migration und Integration der Stadt Bendorf am Freitag, 3. März, um 17.30 Uhr, zu einer Mahnwache gegen den Terror auf dem Bendorfer Kirchplatz auf. Redner ist Bürgermeister Michael Kessler.

Die zentralen Botschaften der Gedenkveranstaltung sind die Verurteilung jeglicher Form von Gewalt und Terror. Die Unterstützer der Mahnwache bekennen sich zu einem freien, gleichberechtigten und toleranten Miteinander aller Menschen in Bendorf, unabhängig von Religion und Weltanschauung. Die Bürgerinnen und Bürger von Bendorf lassen sich nicht durch Terrorismus einschüchtern und setzen ihr Alltagsleben im gegenseitigen Respekt fort.

Weitere Teilnehmer sind:

Katholische Pfarreiengemeinschaft Bendorf, Bernhard Wiemer (CDU-Stadtverband Bendorf), Karl-Rudolf Goergen (SPD-Stadtverband Bendorf), Thomas Beckgerd (Bündnis 90/Die Grünen), Herbert Speyerer (FDP), Christoph Helling (CDU-Fraktionsvorsitzender), Ferhat Yalcinkaya (StadtJugendRing Bendorf), Eduard Merker (Caritas), Hüseyin Ocar (Arbeiterwohlfahrt), Elvan Zengin und Ayse Kilicaslan (beide Beirat Migration und Integration der Stadt Bendorf), Hedi Schenk (Seniorenbeirat der Stadt Bendorf) und Hans Hagen (Gewerkschaftssenioren)

 Erstunterzeichner:

Katholische Pfarreiengemeinschaft Bendorf + Bernhard Wiemer (CDU-Stadtverband Bendorf) + Karl-Rudolf Goergen (SPD-Stadtverband Bendorf) + Thomas Beckgerd (Bündnis 90/Die Grünen) + Herbert Speyerer (FDP) + Christoph Helling (CDU-Fraktionsvorsitzender) + Ferhat Yalcinkaya (StadtJugendRing Bendorf) + Eduard Merker (Caritas) + Hüseyin Ocar (Arbeiterwohlfahrt) + Beirat Migration und Integration der Stadt Bendorf + Hedi Schenk (Seniorenbeirat der Stadt Bendorf) + + Hajo Stuhlträger (Altbürgermeister) + Hans Hagen (Gewerkschaftssenioren) + Michael Syre´ (Altbürgermeister) + Andreas Erdmann und Wolfgang Zimmermann (Seniorenzentrum der AWO)

Wer die Mahnwache ebenfalls unterstützen möchte, kann sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  als Unterstützer eintragen lassen.

Damit "Petry Heil!" Anglergruss bleibt

Demo

Weitaus mehr Menschen als erwartet demonstrieren am Samstag Vormittag trotz
klirrender Kälte für Vielfalt, Toleranz und europäischen Zusammenhalt.

Koblenz/ Bendorf. Bereits im frühen Morgengrauen war der Bendorfer Uli Lyding mit seinem Team auf dem Bahnhofsvorplatz, um die Bühne für die Veranstaltung "Koblenz bleibt bunt!" aufzubauen. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass diese Bühne Sammelpunkt für mehr als 5000 Menschen darstellte. Das Bendorfer Duo Becker & Becker stimmten die Ankommenden musikalisch ein.

Ein bemerkenswert breites Bündnis von Sozialdemokraten, Grünen, Gewerkschaftern bis hin zu den Linken, sowie auch viele Einzelpersonen und Beschäftigte aus Verwaltung, Kunst und Kultur unterstützten den DGB Region Mittelrhein bei dieser Veranstaltung, darunter auch viele Bendorferinnen und Bendorfer. Zu diesem Zeittpunkt gingen alle davon aus, dass die Erwartung des Veranstalters von 3000 Personen erfüllt ist. Die Einsatzleitung der Polizei twitterte am Nachmittag und korrigierte die Teilnehmerzahl auf 5000. Ebenfalls meldete sie, dass es zu keinerlei Störungen im Ablauf der Demonstration gekommen ist.

Anlass der Demonstration war ein Kongress der Rechtspopulisten im Europäischen Parlament. Gegen dieses rechtspopulistische bis national-faschistisch orientierte Sammelsurium riefen Simone Peter, Malu Dreyer, OB Dr. Joachim Hofmann-Göttig und DGB-Landeschef Dietmar Muscheid gemeinsam mit der aus Österreich stammenden EU-Vizepräsidentin Ulrike Lunacek und dem luxemburgischen Außenminister Jean Asselborn zu einer kompromißlosen Verteidung der europäischen Einigung und für eine Politik der Toleranz und Vielfalt auf.

Die Mittelrheiner haben ein klares, deutliches und unüberhörbares Zeichen gesetzt.

Weiter so!

 

Grüne Demo

 

Neue Energie

Wir haben eine ethische Verpflichtung, Energie so effizient einzusetzen wie nur irgend möglich und den Restenergiebedarf mit heimischen regenerativen Energieträgern zu decken.

Unsere Aufgaben:
• Realisierung des Energie-Einspar-Potenzials;
• Steigerung der Energie-Effizienz;
• Förderung des Einsatzes Erneuerbarer Energieträger und
• Nutzung heimischer Ressourcen

Bendorf stellt sich diesen Aufgaben, weil die Energieversorgung ein klassischer Bestandteil der Daseinsvorsorge ist. Immer mehr Kommunen entdecken, dass sie hier im Laufe der Geschichte zu viele Kompetenzen und Gestaltungsmöglichkeiten aus der Hand gegeben haben.

Durch eigene energiepolitische Zielsetzungen kann eine Gemeinde eine nachhaltige, umweltschonende und bezahlbare Energieversorgung für ihre Bürger sicherstellen. Dies sehen wir für Bendorf nicht im Bereich der Windkraft, weil hier die Voraussetzungen nicht gegeben sind! Nutzen lässt sich aber beispielsweise die Wasserkraft an der Sayn. Dort strömt das Wasser ungenutzt durch den Oberkanal.

Ziel eines Energienutzungsplans ist ein ganzheitliches Energiekonzept, das Bendorf unabhängig vom Import fossiler Energieträger werden lässt und die eigenständige Versorgung durch erneuerbare Energie sicherstellt. Die Umsetzung der Maßnahmen bringt durch Investitionen, Erlöse und Gewerbesteuereinnahmen einen beträchtlichen Impuls für die regionale Wertschöpfung. Gerade für eine finanzschwache Gemeinde entstehen so ungeahnte Chancen.

Zur Umsetzung fordern wir:
•    den Ausbau der regenerativen Stromerzeugung mit eigenen Anlagen,
•    Abwärmenutzung von (bestehenden) Blockheizkraftwerken;
•    Realisierung von Nahwärmenetzen,
•    kommunales Energiemanagement,
•    energetische Gebäudesanierung und
•    Erhöhung der Energieeffizienz in Unternehmen.

Langfristig streben wir die Überprüfung der Konzessionsverträge, den Rückkauf der Netze und die Gründung regionaler Stadt- oder Gemeindewerke an.

Wir begrüßen ausdrücklich die Gründung von Bürger-Energiegenossenschaften und unterstützen die „Neue Energie Bendorf eG“.

 

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