Aktuelles

Elektroschrott-Sammelstelle für Bendorf und Vallendar


Auf Antrag der Grünen Stadtratsfraktion befasste sich der Bau- und Planungsausschuss der Stadt Bendorf in seiner vergangenen Sitzung mit der ortsnahen Versorgung von Müllannahmestellen.

Waschmaschinen, Eierkocher und Computer – Elektrogeräte ob groß oder klein unterliegen ebenso dem Verschleiß, wie andere Maschinen auch. Früher oder später müssen sie entsorgt werden.

Eine Möglichkeit ist, diese bei einem Elektrohändler abzugeben. Dessen Rücknahmepflicht bezieht sich allerdings nur auf Kleingeräte (>25 cm). Für große Altgeräte besteht nur dann eine Rücknahmepflicht, wenn gleichzeitig ein vergleichbares Gerät neu gekauft wird. Im Online-Handel bestehen die Rücknahmepflichten ab 400 Quadratmeter Lager- und Versandfläche für Elektrogeräte.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Geräte bei den Wertstoffhöfen des Kreises abzugeben. Diese befinden sich in Mayen, in der Nähe von Ochtendung und in Mülheim-Kärlich. Bürgerinnen und Bürger der rechten Rheinseite haben nur die Möglichkeit, lange Wege zu fahren oder die Geräte zwischenzulagern und auf das Eintreffen des Umweltmobils zu warten.

Dieses fährt Bendorf viermal jährlich und Bendorf-Sayn zweimal jährlich an. Standorte innerhalb der VG Vallendar werden ebenfalls sechsmal jährlich angefahren. Dennoch kann von einer orts- und zeitnahen Versorgung von immerhin 32.000 Menschen keine Rede sein. Denn die Kreisverwaltung selbst stellt fest: Bauschutt, Sperrmüll und Elektroschrott können teilweise kostenlos, teilweise gegen eine kleine Gebühr entsorgt und weiterverwertet werden. Dennoch werden diese und andere Abfälle von verantwortungslosen Bürgern in der Landschaft entsorgt. Die Umweltkontrolleure der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz führen deshalb regelmäßig kreisweite Kontrollen durch. Zurzeit finden vermehrt Kontrollen statt.“

Auf Antrag der Grünen Stadtratsfraktion werden nunmehr die Stadt Bendorf und die Verbandsgemeinde Vallendar die Initiative ergreifen und im Kreis auf eine bessere und orts- und zeitnahe Entsorgungsmöglichkeit auf der hiesigen Rheinseite drängen.

Bendorfer Grüne legen historischen Weg in Sayn wieder frei


Anlässlich des diesjährigen „Dreck weg"-Tages“ setzten die Bendorfer GRÜNEN zwei Projekte um.

Jahrzehntelang pflegten die Schüler und Lehrer der Don-Bosco-Schule den alten Zugang vom Heinzenweg hin zum Meisenhofweg entlang des Sayner Judenfriedhofes. Seit der Schließung des Schulinternates vor achtzehn Jahren kümmerte sich niemand mehr um diesen historischen Weg. Er wucherte zu.

Die Bendorfer GRÜNEN nahmen sich nun über mehrere Tage dem steilen „Zickzackweg“ an und erneuerten zum Abschluss eine ca. 50 Jahre alte Bank und reinigten vermüllte Grundstücke entlang des Meisenhofweges.

Bank 1

Ulrich Starke, Ferhat Yalcinkaya, Susanne Guth, Maria Starke und Thomas Beckgerd (v.l.n.r.) vor der restaurierten Bank

Bendorf gedenkt den Opfern des Terrors

Diesen Aufruf des Beirates für Migration und Integration der Stadt Bendorf unterstützen wir gerne. Hier der Aufruf im Wortlaut:

Unter dem Motto „alle anders – alle gleich“ ruft der Beirat für Migration und Integration der Stadt Bendorf am Freitag, 3. März, um 17.30 Uhr, zu einer Mahnwache gegen den Terror auf dem Bendorfer Kirchplatz auf. Redner ist Bürgermeister Michael Kessler.

Die zentralen Botschaften der Gedenkveranstaltung sind die Verurteilung jeglicher Form von Gewalt und Terror. Die Unterstützer der Mahnwache bekennen sich zu einem freien, gleichberechtigten und toleranten Miteinander aller Menschen in Bendorf, unabhängig von Religion und Weltanschauung. Die Bürgerinnen und Bürger von Bendorf lassen sich nicht durch Terrorismus einschüchtern und setzen ihr Alltagsleben im gegenseitigen Respekt fort.

Weitere Teilnehmer sind:

Katholische Pfarreiengemeinschaft Bendorf, Bernhard Wiemer (CDU-Stadtverband Bendorf), Karl-Rudolf Goergen (SPD-Stadtverband Bendorf), Thomas Beckgerd (Bündnis 90/Die Grünen), Herbert Speyerer (FDP), Christoph Helling (CDU-Fraktionsvorsitzender), Ferhat Yalcinkaya (StadtJugendRing Bendorf), Eduard Merker (Caritas), Hüseyin Ocar (Arbeiterwohlfahrt), Elvan Zengin und Ayse Kilicaslan (beide Beirat Migration und Integration der Stadt Bendorf), Hedi Schenk (Seniorenbeirat der Stadt Bendorf) und Hans Hagen (Gewerkschaftssenioren)

 Erstunterzeichner:

Katholische Pfarreiengemeinschaft Bendorf + Bernhard Wiemer (CDU-Stadtverband Bendorf) + Karl-Rudolf Goergen (SPD-Stadtverband Bendorf) + Thomas Beckgerd (Bündnis 90/Die Grünen) + Herbert Speyerer (FDP) + Christoph Helling (CDU-Fraktionsvorsitzender) + Ferhat Yalcinkaya (StadtJugendRing Bendorf) + Eduard Merker (Caritas) + Hüseyin Ocar (Arbeiterwohlfahrt) + Beirat Migration und Integration der Stadt Bendorf + Hedi Schenk (Seniorenbeirat der Stadt Bendorf) + + Hajo Stuhlträger (Altbürgermeister) + Hans Hagen (Gewerkschaftssenioren) + Michael Syre´ (Altbürgermeister) + Andreas Erdmann und Wolfgang Zimmermann (Seniorenzentrum der AWO)

Wer die Mahnwache ebenfalls unterstützen möchte, kann sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  als Unterstützer eintragen lassen.

Damit "Petry Heil!" Anglergruss bleibt

Demo

Weitaus mehr Menschen als erwartet demonstrieren am Samstag Vormittag trotz
klirrender Kälte für Vielfalt, Toleranz und europäischen Zusammenhalt.

Koblenz/ Bendorf. Bereits im frühen Morgengrauen war der Bendorfer Uli Lyding mit seinem Team auf dem Bahnhofsvorplatz, um die Bühne für die Veranstaltung "Koblenz bleibt bunt!" aufzubauen. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass diese Bühne Sammelpunkt für mehr als 5000 Menschen darstellte. Das Bendorfer Duo Becker & Becker stimmten die Ankommenden musikalisch ein.

Ein bemerkenswert breites Bündnis von Sozialdemokraten, Grünen, Gewerkschaftern bis hin zu den Linken, sowie auch viele Einzelpersonen und Beschäftigte aus Verwaltung, Kunst und Kultur unterstützten den DGB Region Mittelrhein bei dieser Veranstaltung, darunter auch viele Bendorferinnen und Bendorfer. Zu diesem Zeittpunkt gingen alle davon aus, dass die Erwartung des Veranstalters von 3000 Personen erfüllt ist. Die Einsatzleitung der Polizei twitterte am Nachmittag und korrigierte die Teilnehmerzahl auf 5000. Ebenfalls meldete sie, dass es zu keinerlei Störungen im Ablauf der Demonstration gekommen ist.

Anlass der Demonstration war ein Kongress der Rechtspopulisten im Europäischen Parlament. Gegen dieses rechtspopulistische bis national-faschistisch orientierte Sammelsurium riefen Simone Peter, Malu Dreyer, OB Dr. Joachim Hofmann-Göttig und DGB-Landeschef Dietmar Muscheid gemeinsam mit der aus Österreich stammenden EU-Vizepräsidentin Ulrike Lunacek und dem luxemburgischen Außenminister Jean Asselborn zu einer kompromißlosen Verteidung der europäischen Einigung und für eine Politik der Toleranz und Vielfalt auf.

Die Mittelrheiner haben ein klares, deutliches und unüberhörbares Zeichen gesetzt.

Weiter so!

 

Grüne Demo

 

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