Aktuelles

Bendorfer Grüne unterstützen die Aktion „Stadtradeln“:

Besuch der Grünen auf dem Wochenmarkt

Die Aktion „Stadtradeln“ will zur häufigeren Benutzung des Fahrrades motivieren – gerade wenn es um kurze Wege und Besorgungen im städtischen Bereich geht. Da dieses Anliegen ganz im Sinne grüner Verkehrspolitik ist, nämlich die Stärkung des Rad- und Fußgänger-Verkehrs, war es dem Ortsverband ein Vergnügen, ihr grünes Fahrrad als Blickfang für die Bewerbung der Aktion zur Verfügung zu stellen.

Aber nicht nur durch diese materielle Unterstützung, auch personell wird der Ortsverband in die Pedale treten. Unter dem Namen „Grüne Bendorf“ hat sich eine Gruppe gegründet, die vom 14. Juni bis 04. Juli kräftig für eine Verkehrswende und eine nachhaltige Mobilität radeln wird. Gerne können sich weitere Radler in der Gruppe registrieren (stadtradeln.de/bendorf) und in ihrer Familie, ihrem Freundeskreis weitere Menschen zu umweltbewusstem Verkehrsverhalten motivieren.

03062020 2

Ausbau Concordiastraße - Bendorfer Grüne sprechen mit Anliegern


Ortstermin an der Gefahrenstelle Concordiastraße Ecke Luisenstraße: Nach mehreren Hinweisen von Anwohnern trafen sich Mitglieder der grünen Stadtratsfraktion mit einigen Betroffenen, um die Situation insbesondere an der Engstelle in Augenschein zu nehmen. Da der Ausbau der Concordiastraße im diesjährigen Haushalt vorgesehen ist, war es den Bendorfer Grünen ein Anliegen, die Sorgen der Hausbesitzer und Mieter im Detail kennen zu lernen. So kamen diverse Missstände zur Sprache, die bei dem kommenden Ausbau unbedingt behoben werden sollten.

Die auf dem Photo sichtbare Ecke ist äußerst gefährlich, insbesondere für Personen mit Kinderwagen oder Rollator. Das Schild mit der 30-km-Begrenzung ist für aus der Luisenstraße kommenden Verkehr ganz schlecht zu sehen – nach Aussage der Anwohner hält sich kaum jemand an diese Beschränkung. Aus diesem Grund wäre eine Geschwindigkeitsdrosselung durch Strassenaufbauten sowohl von der Luisenstraße als auch vom Engersport her wünschenswert. Dies insbesondere, da die Concordiastraße sowohl aus den beiden genannten Richtungen als auch über die Poststraße immer wieder als Ausweichstrecke von Lkws genutzt wird – eine Unmöglichkeit in Anbetracht der Enge und der zahlreichen Kinder die in der Umgebung wohnen. Ein Vorschlag der Anwohner zur Gefahren-Minderung zielte darauf, die Spielstrasse gegenüber (Untere Vallendarer Straße) über die Kreuzung hinweg durch die Engstelle bis zur Poststraße fortzusetzen – und zwar in vergleichbarer Pflasterung ohne Bürgersteig. 

Ein weiteres Problem für die Anlieger ist der fehlende Parkraum. Die meisten Eigentümer haben nur für sich selbst eine Parkfläche auf ihrem Grundstück. Da aber viele Wohnungen vermietet sind, ist es gerade für die Mieter häufig schwierig, einen Parkplatz zu finden.

Ein erster Schritt wäre die Aufhebung des auf zwei Stunden begrenzten Parkverbots in der Poststraße sowie weiterer Strassenmarkierungen, die nicht mehr der aktuellen Situation entsprechen. Ferner könnte den Anliegern eventuell Parkraum auf dem z.Zt. kaum genutzten alten Lidl-Parkplatz zur Verfügung gestellt werden.

Und natürlich haben die Grünen großes Verständnis für den Wunsch der Hausbesitzer, dass die Abrechnung des Ausbaus nach dem neuen Modell der wiederkehrenden Beiträge erfolgt.

Die Mitglieder der grünen Ratsfraktion konnten bei diesem Ortstermin einen umfassenden Einblick in die Sorgen der Anlieger gewinnen. Alle Fraktionsmitglieder werden sich in den anstehenden Beratungen in den Ausschüssen und im Rat für eine möglichst bürgerfreundliche und insbesondere kinderfreundliche Lösung einsetzen.

030620

Neue Aussichtsbank auf der Bendorfer Loh mit Eifelblick  

Auf der Bendorfer Loh, am stark von Wanderern frequentierten Saynsteig hat der Ortsverband Bendorf von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN jetzt eine Ruhebank mit herrlichem Blick auf das Rheintal und die Vulkankegel unseres Kreises MYK aufgestellt. Das ist nun die zweite GRÜNEN-Bank am Saynsteig, die mit viel Unterstützung von heimischen Betrieben möglich wurde. 

Die Bank selbst sollte wieder historischem Aussehen entsprechen, nämlich mit Betonunterteil und dicken, farbigen Holzbrettern. Das Bendorfer Betonwerk Volkmann war gerne bereit, die alte Betonform hervorzuholen, in der auch vor Jahrzenten sehr viele Ruhebänke für die Rastplätze der A 48 gegossen wurden.

Mit diesen sehr schweren Betonunterteilen machte sich eine größere Mannschaft der GRÜNEN auf den Weg auf die Loh. Nach schweißtreibender Räumung eines fünf Kubikmeter großen Erdwalles konnten die Helfer die Löcher für die Bank graben und die Betonteile im Erdreich verankern. Der Lohn für diese Mühe war nicht nur der tolle Ausblick, sondern gute Stimmung unter den grünen Helfern und viel Lob von den vorbeikommenden Wanderern.

In etwa zwei Wochen können die GRÜNEN die frisch gestrichenen Holzbohlen auf den robusten Betonelementen installieren. Da diese Eichenbretter auch aus Bendorf stammen kann die Bank mit Stolz den Titel „Made in Bendorf“ tragen.

Bank Bild 2 2020

Die fleißigen Helfer auf dem Foto von rechts nach links sind: Leo Hemmerle, Ismael Yilmaz, Friedel Girgends, Ulrich Starke und Abdurrezzak Yilmaz. Ferner halfen Stefan Dörmann und Ferhat Yalcinkaya. 

Stellungnahme der grünen Stadtratsfraktion zum Runden Tisch Klimaschutz

Die grüne Fraktion befürwortet im Grundsatz den Vorschlag der Verwaltung, einen Runden Tisch einzurichten. Dieser Runde Tisch soll ja dazu dienen, den im letzten August von den Grünen initiierten einstimmigen Stadtratsbeschlusses zur Eindämmung der Klimakrise umzusetzen. Zwar betont die Verwaltung in ihrer Vorlage, der Klimaschutz sei keine Pflichtaufgabe der Kommunalverwaltung – wir allerdings sind der festen Überzeugung, dass dies die längste Zeit so gewesen ist. Entsprechende Forderungen werden immer lauter, so auch der BUND Rheinland-Pfalz in seinem jüngsten offenen Brief an die Landespolitik: „Rheinland-Pfalz muss den Klimaschutz zur kommunalen Pflichtaufgabe machen (...) und Fördermittel zwingend an Nachhaltigkeitsstandards binden.“ (Mainz, 22.04.20)

Nach unserer Auffassung sollte dieser Runde Tisch also die im seinerzeitigen Stadtratsbeschluss genannten und in der Vorlage der Verwaltung nochmals aufgeführten Themenfelder zügig bearbeiten und sich dabei auch den Sachverstand des Kreises und der Energieagentur Rheinland-Pfalz zunutze machen. Denn gerade angesichts der enormen Summen, die für die Wiederbelebung der Wirtschaft nach der Krise zum Einsatz kommen werden, muss gelten: Die Konjunkturprogramme müssen zwingend dem Klimaschutz dienen. Dies betonten auch Frau Merkel und UN-Generalsekretär Antonio Guterres im Rahmen des Petersberger Klima-Dialogs und dies muss auch die Richtschnur für unser Handeln auf der kommunalen Ebene sein.

Auch in der Rhein-Zeitung konnte man einen großen Artikel lesen mit dem Titel: „Wider das Wachstumsdogma“. Und auch dort wurde der der Gedanke aufgegriffen, dass in einer Welt mit begrenzten Ressourcen grenzenloses Wachstum geradewegs in die Katastrophe führt. Deshalb: Tragen wir mit diesem Runden Tisch dazu bei, dass wir aus der Krise heraus hier vor Ort, in unserer Heimatgemeinde Wachstum umdefinieren. Dass wir hier in Bendorf für mehr Lebensqualität, für mehr Solidarität und für mehr Regionalität und damit für robustere Wirtschaftskreisläufe sorgen. 

Bündnis 90 Die Grünen Logo 1

Unterkategorien