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Bendorfer Grüne stiften Buch für Leseecke des Ideenkinos

Maja Göpel öffnet den Blick für eine nachhaltige Zukunft

Anlässlich eines Besuches im „Ideenkino“ überreichten die Bendorfer Grünen Herrn Bürgermeister Kessler und seiner Mitarbeitern, Frau Claudia Braun, ein Buch für die gemütliche Leseecke des Kinos.

Das schnell und kurzweilig zu lesende Buch von Maja Göpel „Unsere Welt neu denken“ will „die großen Linien des heute zu spürenden Zeitenwandels in möglichst zugänglicher Form“ darlegen und „ein paar Ideen und Sichtweisen anbieten, um Orientierung in den Suchprozess nach einer gemeinsamen nachhaltigen Zukunft zu bringen.“

Maja Göpel spricht über Nachhaltigkeit, Zukunkftsfähigkeit, Ressourcenschonung und die Grenzen des Wachstums in einem unterhaltsamen Stil, unterfüttert ihre Aussagen aber immer mit wissenschaftlichen Belegen. Die junge Professorin (Jahrgang 1976) ist politische Ökonomin, hat bereits national und international erfolgreich wissenschaftlich gearbeitet und ist Mitglied eines Beratergremiums der Bundesregierung. Ferner hat sie zusammen mit anderen Wissenschaftlern die „Scientists for Future“ gegründet, die die Schülerproteste der „Fridays for Future“ unterstützen.

Im Frage-Antwort-Stil öffnet sie uns die Augen, z.B. so: „Wussten Sie, dass die Hälfte des Kohlendioxids, für das die Menschheit verantwortlich ist, in den vergangenen dreißig Jahren ausgestoßen wurde? Also von unserer Generation. Der Schaden, den wir wissentlich angerichtet haben, ist inzwischen genauso groß wie der, den die Menschheit entstehen ließ, als wir noch nicht wussten, was wir taten.“ Damit ist gemeint: vor dem Bericht des Club of Rome aus dem Jahr 1972 über die Grenzen des Wachstums. Göpel legt den Finger in die Wunde wenn sie uns darauf hinweist, dass dem immer schnelleren Wachstum und damit Ressourcen-Verbrauch ein endlicher Planet gegenübersteht. 

Insofern passt dieses Buch haargenau zu all den Themen, die das Ideenkino im Zuge der Vorbereitung zur Landes-Gartenschau-Bewerbung so handgreiflich und augenfällig anbietet. Auch die Workshops, zu denen das Team der Stadtverwaltung um Claudia Braun und Werner Prümm die Bürger einladen, behandeln Zukunftsthemen die jeden Bendorfer und jede Bendorferin früher oder später betreffen werden oder auch schon aktuell betreffen. Für die gemeinsame Suche nach Lösungen für unsere Stadt Bendorf, aber auch für die gesamte Klimaproblematik stellt die Lektüre des Buches von Maja Göpel zahlreiche Denkanstöße und Anregungen zur Verfügung.

Elke Sodemann-Müller bemerkte abschließend: Wir hoffen sehr, dass dieses kleine Geschenk der Bendorfer Grünen an das Ideenkino von vielen Bendorfer Bürgerinnen und Bürgern gelesen wird und und die Arbeit in den zahlreichen und höchst interessanten Workshops bereichern kann. Die Bendorfer Grünen sehen in der Vorbereitung für die Landes-Gartenschau-Bewerbung eine große Chance für die Stadt, mit ihren Bürgern ins Gespräch zu kommen, Zukunftsideen zu sammeln und zu diskutieren, und diese für ganz Bendorf gewinnbringend umzusetzen.

Buchübergabe

Bendorfer GRÜNE sorgen für Abfallvermeidung

Neue Sammelbehälter für Alt-Handys und Kronkorken im Foyer des Bendorfer Rathauses

Ab sofort können ausgemusterte Handys, Mobiltelefone und Smartphones in eigens dafür aufgestellten Sammelbehältern im Eingangsbereich des Rathauses 1 in Bendorf deponiert werden. Diese Geräte enthalten zahlreiche Materialien, die gut recycelt werden können und für die Neuproduktion ähnlicher Geräte dringend benötigt werden. Solche Stoffe, wie z.B. seltene Erden, sind in der Natur, wie der Name schon sagt, nur sehr begrenzt vorhanden bzw. beim Abbau mit hohen Umweltschäden verbunden. Mit Hilfe des neuen Sammelbehälters kann also jeder Bürger einen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Vor der Abgabe ist es allerdings ratsam, persönliche Daten zu löschen bzw. die SIM-Karte zu entnehmen.

Auch Kronkorken, die normalerweise millionenfach im Müll landen, enthalten Materialien, die dem Stoffkreislauf wieder zugeführt werden können. Auch für diesen in jedem Haushalt anfallenden „Abfall“ steht nun ein Sammelbehälter im Eingangsbereich des Rathauses und wartet auf Befüllung durch umweltbewusste Bürger.

Die Gewinne aus beiden Sammlungen werden wohltätigen Aktionen zugeführt: bei den Kronkorken wird die „Patientenhilfe Darmkrebs“ unterstützt. Die Alt-Handys werden zugunsten der NABU-Aktion „Handys für Hummel, Biene & Co“ gesammelt.

Die Bendorfer GRÜNEN danken der Stadtverwaltung für die gute Kooperation und die Bereitschaft, das bereits vorhandene Angebot zur Sammlung von Alt-CDs und Akkus um die Alt-Handys und Kronkorken zu erweitern. In diesem Zusammenhang erinnern die GRÜNEN daran, dass die Katholischen Kirchengemeinde in ihrem Büro am Kirchplatz Kork-Stopfen zum Recycling entgegennimmt.

Handy

Bendorfer Grüne unterstützen die Aktion „Stadtradeln“:

Besuch der Grünen auf dem Wochenmarkt

Die Aktion „Stadtradeln“ will zur häufigeren Benutzung des Fahrrades motivieren – gerade wenn es um kurze Wege und Besorgungen im städtischen Bereich geht. Da dieses Anliegen ganz im Sinne grüner Verkehrspolitik ist, nämlich die Stärkung des Rad- und Fußgänger-Verkehrs, war es dem Ortsverband ein Vergnügen, ihr grünes Fahrrad als Blickfang für die Bewerbung der Aktion zur Verfügung zu stellen.

Aber nicht nur durch diese materielle Unterstützung, auch personell wird der Ortsverband in die Pedale treten. Unter dem Namen „Grüne Bendorf“ hat sich eine Gruppe gegründet, die vom 14. Juni bis 04. Juli kräftig für eine Verkehrswende und eine nachhaltige Mobilität radeln wird. Gerne können sich weitere Radler in der Gruppe registrieren (stadtradeln.de/bendorf) und in ihrer Familie, ihrem Freundeskreis weitere Menschen zu umweltbewusstem Verkehrsverhalten motivieren.

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Ausbau Concordiastraße - Bendorfer Grüne sprechen mit Anliegern


Ortstermin an der Gefahrenstelle Concordiastraße Ecke Luisenstraße: Nach mehreren Hinweisen von Anwohnern trafen sich Mitglieder der grünen Stadtratsfraktion mit einigen Betroffenen, um die Situation insbesondere an der Engstelle in Augenschein zu nehmen. Da der Ausbau der Concordiastraße im diesjährigen Haushalt vorgesehen ist, war es den Bendorfer Grünen ein Anliegen, die Sorgen der Hausbesitzer und Mieter im Detail kennen zu lernen. So kamen diverse Missstände zur Sprache, die bei dem kommenden Ausbau unbedingt behoben werden sollten.

Die auf dem Photo sichtbare Ecke ist äußerst gefährlich, insbesondere für Personen mit Kinderwagen oder Rollator. Das Schild mit der 30-km-Begrenzung ist für aus der Luisenstraße kommenden Verkehr ganz schlecht zu sehen – nach Aussage der Anwohner hält sich kaum jemand an diese Beschränkung. Aus diesem Grund wäre eine Geschwindigkeitsdrosselung durch Strassenaufbauten sowohl von der Luisenstraße als auch vom Engersport her wünschenswert. Dies insbesondere, da die Concordiastraße sowohl aus den beiden genannten Richtungen als auch über die Poststraße immer wieder als Ausweichstrecke von Lkws genutzt wird – eine Unmöglichkeit in Anbetracht der Enge und der zahlreichen Kinder die in der Umgebung wohnen. Ein Vorschlag der Anwohner zur Gefahren-Minderung zielte darauf, die Spielstrasse gegenüber (Untere Vallendarer Straße) über die Kreuzung hinweg durch die Engstelle bis zur Poststraße fortzusetzen – und zwar in vergleichbarer Pflasterung ohne Bürgersteig. 

Ein weiteres Problem für die Anlieger ist der fehlende Parkraum. Die meisten Eigentümer haben nur für sich selbst eine Parkfläche auf ihrem Grundstück. Da aber viele Wohnungen vermietet sind, ist es gerade für die Mieter häufig schwierig, einen Parkplatz zu finden.

Ein erster Schritt wäre die Aufhebung des auf zwei Stunden begrenzten Parkverbots in der Poststraße sowie weiterer Strassenmarkierungen, die nicht mehr der aktuellen Situation entsprechen. Ferner könnte den Anliegern eventuell Parkraum auf dem z.Zt. kaum genutzten alten Lidl-Parkplatz zur Verfügung gestellt werden.

Und natürlich haben die Grünen großes Verständnis für den Wunsch der Hausbesitzer, dass die Abrechnung des Ausbaus nach dem neuen Modell der wiederkehrenden Beiträge erfolgt.

Die Mitglieder der grünen Ratsfraktion konnten bei diesem Ortstermin einen umfassenden Einblick in die Sorgen der Anlieger gewinnen. Alle Fraktionsmitglieder werden sich in den anstehenden Beratungen in den Ausschüssen und im Rat für eine möglichst bürgerfreundliche und insbesondere kinderfreundliche Lösung einsetzen.

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